20
Aug
2009

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Sie kündigen ihr Zeitungs-Abo, verkaufen ihren Fernseher und twittern munter darauf los: die Vertreter der so genannten “Generation Social Media”. Die aktuelle W&V hat unsere Bacardi Razz Partytester zu einem Roundtable geladen und mit ihnen und Vee (Social Media, webguerillas) die veränderte Mediennutzung der typischen Mitzwanziger diskutiert.

“Es ist das Erste, was ich morgens mache, und das Letzte, bevor ich ins Bett gehe.”

Die heute 20- bis 29jährigen verbringen pro Tag rund zwei Stunden mit Mailen, Surfen und Bloggen. Das ist immerhin fast doppelt so viel wie der durchschnittliche Normalbürger ins Surfen investiert. Ein Leben ohne Internet, Handy oder MP3-Player können sie sich dabei ebenso wenig vorstellen, wie morgens die Zeitung zu lesen. “Ich habe dazu einfach kein Zeit mehr”, erklärt unsere Kollegin Vee, warum sie ihre Zeitung morgens aus dem Briefkasten und am Abend auf direktem Weg und ungelesen wieder in den Papierkorb befördert hat. Komisch kommt sich dabei niemand vor. Gibt es doch als Ersatz zahlreiche Online-Angebote die nicht unbedingt besser, wohl aber passender und sozusagen “on-demand” informieren.

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Diskutierten am runden Tisch: Negien (22), Tobias (22), Farnoush (26), Vee (27), Thomas (29)  (v.l.n.r.)

“Ich weiß gar nicht mehr, wann ich abends meinen Fernsehapparat angeschaltet habe.”

Wenn niemand mehr fernsieht und Zeitungen immer weniger Reichweite haben … wohin führt uns das? Zu einer neuen Art von Kommunikation und Marketing, die sich der Zielgruppe, ihrer Bedürfnisse und einem echten und authentischen Dialog verschrieben hat. Durch neue Wege zielgruppen-spezifischer Ansprache, sowohl On- wie auch Offline, können Menschen bewegt und begeistert werden, die sich zunehmend aus der klassischen Medienwelt verabschieden.

Das komplette Roundtable-Gespräch gibts in der aktuellen W&V zum Nachlesen und hier als PDF zum Download.

(Bildmaterial © W&V)

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5 Kommentare

22
Aug
2009

Markus Jakobs sagte um 01:23 Uhr...

Der Fernseher ist bei mir trotzdem noch an ;-)

22
Aug
2009

Jo Wedenigg sagte um 07:59 Uhr...

Der Fernseher schon, aber der Kabelanschluss nicht mehr ;-)

22
Aug
2009

Social Media Generation : Webguerillias setzte ein Pingback um 12:45 Uhr...

[...] Continue reading here: Social Media Generation : Webguerillias [...]

23
Aug
2009

Malik sagte um 15:31 Uhr...

Es läuft kein Fernseher mehr? Und wo schaut ihr euch dann all die schönen Filme an? Also aufs Fernsehen könnte ich kaum verzichten! ;)

23
Aug
2009

Jo Wedenigg sagte um 18:47 Uhr...

Ja, man sollte sicher unterscheiden. Zwischen dem »Fernseher« und dem was als »Fernsehen« so angeboten wird. Der Fernseher – als großer Bildschirm, auf dem ich mir, über die geeignete technische Ausstattung mein eigenes Programm zusammenstellen kann (über DVDs, Webvideo, etc.) – der kann ruhig weiterlaufen ;-)

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