<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Brainwash Blog</title>
	<atom:link href="http://www.brainwash.webguerillas.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.brainwash.webguerillas.de</link>
	<description>Blog über Guerilla Marketing &#124; webguerillas GmbH</description>
	<lastBuildDate>Mon, 25 Jan 2010 13:26:32 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Schnee – Werbefläche sponsored by Petrus</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/buzz-marketing/schnee-%e2%80%93-werbeflache-sponsored-by-petrus/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/buzz-marketing/schnee-%e2%80%93-werbeflache-sponsored-by-petrus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 13:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buzz Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>
		<category><![CDATA[Werbefläche]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6836</guid>
		<description><![CDATA[Mit maximal 50 Euro Budget wollte unlängst das Start-Up „Loupus“ auf sich aufmerksam machen. Und sie haben es geschafft: mit den Leipziger Schneemassen als Werbefläche. Einfach eine Schablone mit dem Firmenlogo auf den Schnee gedrückt, Farbe draufgesprayed und fertig ist das Snow Branding.

2.000 Autos wurden so markiert und das eine oder andere Lächeln im Gesicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit maximal 50 Euro Budget wollte unlängst das <a href="http://www.loupus.de" target="_blank">Start-Up „Loupus“</a> auf sich aufmerksam machen. Und sie haben es geschafft: mit den Leipziger Schneemassen als Werbefläche. Einfach eine Schablone mit dem Firmenlogo auf den Schnee gedrückt, Farbe draufgesprayed und fertig ist das Snow Branding.</p>

<p><a href="http://www.brainwash.webguerillas.de/buzz-marketing/schnee-%e2%80%93-werbeflache-sponsored-by-petrus/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>

<p>2.000 Autos wurden so markiert und das eine oder andere Lächeln im Gesicht schneegeplagter Autofahrer platziert.</p>

<p>Und egal ob Schnee oder klassische Plakatwand – was zählt ist die Idee dahinter! (Fast) alles ist möglich. So kann auch eine 0815-Werbefläche an Bahnhöfen spannend gestaltet werden, wie der Hamburger CORA Verlag derzeit beweist. Die machten sich nämlich das typische Verhalten von Fahrgästen zu Nutze. Denn wer kennt das nicht: man steht am Bahngleis und starrt vor Langeweile Löcher in den Boden. Oder beobachtet die ebenfalls ungeduldig wartenden Leidensgenossen. Wie froh wäre man, wenn man jetzt ein gutes Buch oder eine interessante Zeitung aus der Tasche zaubern könnte, um die Zeit sinnvoll zu verbringen. Mit &#8220;Lust, einen Moment Probe zu lesen?&#8221; holt der Hamburger CORA Verlag in einer bundesweiten Ambient-Marketing-Kampagne genau diese Menschen ab und gibt ihnen die Möglichkeit, das erste Kapitel der Jubiläumsausgabe von „Julia Extra“ zu lesen. Auf über 100 Plakat-Werbeflächen an U-Bahn- und Bushaltestellen warten diese Poster auf die nach Beschäftigung lechzenden Passanten.</p>

<p><span class='alignnone size-medium wp-image-6837'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2010/01/4292498691_438809a8a7-470x313.jpg" width="470" height="313" alt="Ambient-Marketing-Kampagne vom CORA Verlag" title="Ambient-Marketing-Kampagne vom CORA Verlag" /></span></span></p>

<p>Und selbst wenn man nicht zur Stammleserschaft der Liebesroman-Serie gehört, so wird man doch dazu verleitet, einen kurzen Blick drauf zu werfen – ganz nach dem Motto „in der Not frisst der Teufel Groschenromane“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/buzz-marketing/schnee-%e2%80%93-werbeflache-sponsored-by-petrus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schizophrene Potenziale: Ich und alle meine Werbeflächen</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/community-vermarktung-und-monetarisierung-von-social-media/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/community-vermarktung-und-monetarisierung-von-social-media/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 17:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jo Wedenigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Communities]]></category>
		<category><![CDATA[community marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerzialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Monetarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Trigami]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6810</guid>
		<description><![CDATA[

Vergangene Woche hat die Süddeutsche Zeitung einigermaßen spektakulär ihre Zusammenarbeit mit dem Blog-Dienstleister Trigami beendet. Die Frage stand im Raum, wie weit die Einflussnahme auf die Meinung von Bloggern gehen darf und wie weit eben nicht. Nun ist es ja kein Geheimnis das Marken gerne das authentische Umfeld von Blogs oder auch die Präsenz in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2010/01/hdc_0000_0001_0_img0070.jpg"><span class='alignnone size-full wp-image-6813'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2010/01/hdc_0000_0001_0_img0070.jpg" width="470" height="312" alt="Ich und alle meine Werbeflächen" title="Ich und alle meine Werbeflächen" /></span></span></a></p>

<p>Vergangene Woche hat die Süddeutsche Zeitung <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/412/500676/text/">einigermaßen spektakulär</a> ihre Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.werbeblogger.de/2010/01/18/nach-bloggerkritik-sueddeutsche-beendet-trigami-zusammenarbeit/">Blog-Dienstleister Trigami</a> beendet. Die Frage stand im Raum, wie weit die Einflussnahme auf die Meinung von Bloggern gehen darf und wie weit eben nicht. Nun ist es ja kein Geheimnis das Marken gerne das authentische Umfeld von Blogs oder auch die Präsenz in Social Networks nutzen möchten, um ihren Kunden näher zu sein als mit klassischen Marketingmechanismen. Wie weit diese Annäherung geht oder gehen darf stellt jedoch nicht nur für den <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/pr_rat_will_regeln_gegen_schleichwerbung_im_internet">PR-Rat</a> ein Rätsel dar, das – nicht erst in den letzten Monaten – in eine <a title="Paid Content - brainwash.webguerillas.de" href="http://brainwash.webguerillas.de/social-media/und-wir-bezahlen-doch-paid-content-premium-services/">Diskussion</a> rund um das Vermarktungspotenzial von Social Media mündet.</p>

<p><strong>Woher nehmen, wenn nicht stehlen?</strong></p>

<p>Aber fangen wir doch einfach ganz von vorne an. Der veröffentlichungswillige Social Media User sieht sich primär mit einem Grundsatzdilemma konfrontiert: Wie kommt man an spannende Inhalte, die das Publikum (je nach Plattform: Leser, Freunde oder Follower) einerseits interessieren, die aber andererseits relativ schnell recherchiert und auch kurz und schmerzlos publiziert werden können. Dazu kommen noch Urheberrechtsbedenken und die allerorts knapper werdende Ressource Zeit. Was liegt da näher als den Verlockungen von Marken und Kommunikatoren nachzugeben und über Sachen und Dinge zu berichten, die auch noch hübsch incentiviert sind. Vor allem, wenn man vom Bloggen oder kommunizieren auch noch <span style="text-decoration: line-through;">über</span>leben will.</p>

<p>Im Fall der Süddeutschen Zeitung erregten sich die Gemüter jedoch nicht so sehr an der Tatsache, dass ein Unternehmen gerne Blogberichte über sich gelesen hätte, sondern, dass es offensichtliche Missverständnisse über die – durch Bezahlung dieser Beiträge vermeintlich eingeschränkte – Meinungsfreiheit der kontaktierten Blogger gab.</p>

<p><strong>Du glaubst auch alles, was ich poste.</strong></p>

<p>Genau an diesem Punkt – bei der subjektiv empfundenen Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit – trennt sich jedoch die klassische Medienwelt von der Social Media Domäne. Social Media funktioniert, weil Menschen lieber einem Freund oder einem persönlichen Kontakt glauben, als einer institutionalisierten Nachrichten- oder Informationsquelle. An welch seidenem Faden dieses subjektive Empfinden manchmal baumelt wird erst sichtbar, wenn man einen Schritt zurück wagt und sich das so genannte &#8220;große Ganze&#8221; ansieht. Dann wird nämlich deutlich, das auch wir – also die Gesamtheit aller Social Media User – durchaus auf einen nicht enden wollenden Strom von Informationen aus den Marken- und Produktwelten dieses Planeten angewiesen sind. Was sollten wir sonst den ganzen Tag auf Facebook, Twitter und Co. mit unserem <em>Publikum</em> teilen?</p>

<p><strong>Ich mache Werbung, wofür ich will.</strong></p>

<p>Wer auch immer heute auf Social Media Plattformen unterwegs ist, stellt sich hin und wieder – bewusst oder unbewusst – die Frage: Was tue ich hier eigentlich? Oder auch: Wem hilft meine Pinnwand und wer profitiert von meinen Posts? Jeder von uns wird zu einer Werbefläche. Entscheidend ist jedoch: wir können frei wählen. Werben oder nicht werben, das ist hier die Frage. Auch das Umfeld in dem wir persönliche Werbung platzieren, können wir beeinflussen. Mal ist es ein Verriss und mal eine Lobeshymne. Aber diese freie Entscheidung ist der Kern von Social Media.</p>

<p>Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Justine_Ezarik">digitale Prominenz</a> hat dies bereits vor Jahren erkannt und stellt ihre <a title="iJustine's Blog" href="http://tastyblogsnack.com">Pinnwände und Blogs bereitwillig in den Dienst von Unternehmen</a>. Der Unterschied zum klassischen Testimonial? Man muss heute nicht mehr singen, tanzen oder schauspielen können, um als Testimonial für eine Marke interessant zu werden. Die heutigen Talente misst man in Freunden und Followern. Auch das ist Social Media.</p>

<p><strong>Wir sind die Werbefläche.</strong></p>

<p>Derzeit führen die Universitäten Bern und St. Gallen ein <a href="http://ww3.unipark.de/uc/unibern/community_marketing/">Studie über die &#8220;Erfolgsfaktoren bei der Vermarktung von Online Communities&#8221;</a> durch. Ohne den Ergebnissen der Studie vorauseilen zu wollen, kann man jedoch einen entscheidenden Erfolgsfaktor sehr schnell identifizieren: die User selbst. Je aktiver sie sind, je besser sie sich vernetzen und je dynamischer sich Informationen in einem Netzwerk ausbreiten können, um so interessanter wird eine Community oder ein Social Network auch für potenzielle Werbetreibende. Und je öffentlicher eine Diskussion geführt wird, um so größer ist ihre Wirkung. <a title="Interview mit Mark Zuckerberg &quot;The age of privacy is over!&quot;" href="http://www.ustream.tv/recorded/3848950">&#8220;Das Zeitalter der Privatsphäre ist vorüber!&#8221;</a>, gab Mark Zuckerberg unlängst bekannt. Und das Social Media Zeitalter? Das hat 2010 gerade erst begonnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/community-vermarktung-und-monetarisierung-von-social-media/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>webguerillas go christmas</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/webguerillas-inside/webguerillas-go-christmas/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/webguerillas-inside/webguerillas-go-christmas/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 13:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rike</dc:creator>
				<category><![CDATA[webguerillas inside]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6798</guid>
		<description><![CDATA[Noch drei mal schlafen, dann ist Weihnachten. Und die webguerillas haben sich schon fleißig drauf eingestellt. Mit eigenem Weihnachtsbaum, zahlreichen Adventskalendern (die natürlich schon lange vor Weihnachten geplündert waren), Weihnachtsduftkerzen und natürlich einer fantastischen Weihnachtsfeier mit spaßigem Bowlen und leckerem Schlemmen.



Wer jetzt kurz vor knapp noch ein gutes Wort beim Christkind oder Weihnachtsmann einlegen will, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch drei mal schlafen, dann ist Weihnachten. Und die webguerillas haben sich schon fleißig drauf eingestellt. Mit eigenem Weihnachtsbaum, zahlreichen Adventskalendern (die natürlich schon lange vor Weihnachten geplündert waren), Weihnachtsduftkerzen und natürlich einer fantastischen Weihnachtsfeier mit spaßigem Bowlen und leckerem Schlemmen.</p>

<p><span class='alignnone size-full wp-image-6799'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/12/weihnachten1.png" width="454" height="139" alt="webguerillas go christmas" title="webguerillas go christmas" /></span></span></p>

<p>Wer jetzt kurz vor knapp noch ein gutes Wort beim Christkind oder Weihnachtsmann einlegen will, kann das in Zeiten von Social Media auch online machen: Auf Facebook hat man dafür jede Menge Möglichkeiten und auch auf Twitter kann man den Geschenkebringern folgen.</p>

<p><span class='alignnone size-full wp-image-6800'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/12/weihnachten2.png" width="454" height="166" alt="Weihnachtsmann und Christkind 2.0" title="Weihnachtsmann und Christkind 2.0" /></span></span></p>

<p>Santa goes Big Brother – so könnte man diese Möglichkeit des „Santa Watching“ bezeichnen: Auf <a href="http://www.santaclauslive.com/main.php?link=santa_claus_live&amp;kieli=eng&amp;pid=2" target="_blank">www.santaclauslive.com</a> kann man den Weihnachtsmann beobachten, wie er in seinem Sessel eindöst oder kleinen Kindern eine Freude bereitet. Oder man stellt ihm auf <a href="http://www.virtualsanta.org/Virtual_Santa/The_Real_Virtual_Santa.html" target="_blank">www.virtualsanta.org</a> die Frage, die einem schon seit Kindertagen auf der Seele liegt. Wie zum Beispiel „Wie viel wiegt der Weihnachtsmann?“ oder „Wie heißen deine Rentiere? Und wer den alten Mann mit der roten Mütze auf seiner Schlittentour am Heiligen Abend verfolgen möchte, sollte mal auf <a href="http://www.noradsanta.org/de/index.html" target="_blank">www.noradsanta.org</a> vorbeischauen.</p>

<p><a href="http://www.brainwash.webguerillas.de/webguerillas-inside/webguerillas-go-christmas/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>

<p>Na dann kann Weihnachten ja kommen. <strong>Die webguerillas wünschen ein frohes Fest!</strong></p>

<p><span class='alignnone size-medium wp-image-6801'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/12/weihnachtskarte-446x470.jpg" width="446" height="470" alt="Weihnachtskarte" title="Weihnachtskarte" /></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/webguerillas-inside/webguerillas-go-christmas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freundschaft 2.0</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/freundschaft-2-0/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/freundschaft-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6769</guid>
		<description><![CDATA[„Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen.“ Treffender konnte es die Welt Kompakt in ihrer aktuellen Werbung wohl nicht bezeichnen! Denn was bedeutet schon „Freundschaft“ auf Facebook und Co? Kumpels, ferne Bekannte oder wirklich fremde Menschen, die man nur added, um mit möglichst vielen Kontakten prahlen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/freundschaft-2-0/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>

<p><strong>„Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen.“</strong> Treffender konnte es die <em>Welt Kompakt</em> in ihrer aktuellen Werbung wohl nicht bezeichnen! Denn was bedeutet schon „Freundschaft“ auf Facebook und Co? Kumpels, ferne Bekannte oder wirklich fremde Menschen, die man nur <em>added</em>, um mit möglichst vielen Kontakten prahlen zu können? All diese Menschen als Freunde zu bezeichnen ist genau so, als würde man Äpfel und Schokolade als „gesund“ betiteln. Beim einen trifft´s zu – beim anderen ist es maßlose Übertreibung.</p>

<p>Was ist Freundschaft? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft" target="_blank">Wikipedia</a> – der Alleswisser 2.0 – definiert Freundschaft so: „Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. [...]Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.“</p>

<p>Vertrauen, Wertschätzung, Zuneigung. So, so. Ich glaube nicht, dass man für jeden seiner Online-Freunde das empfindet. Ein Großteil versauert doch in der Freundesliste ohne verfolgt zu werden. Cameron Marlow, Statistiker bei Facebook, hat herausgefunden, dass Männer durchschnittlich nur sieben „Freunden“ folgen, Frauen immerhin zehn. Allgemein heißt es, dass acht Prozent der Freunde aktiv verfolgt werden, mit vier Prozent „nur“ oberflächlich kommuniziert wird und schüchterne zwei Prozent wirklich wahre, enge Freunde sind. Der überwältigende Rest (immerhin 86 Prozent) ist einfach nur da.</p>

<p><span class='alignnone size-full wp-image-6770'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/12/0004.gif" width="450" height="295" alt="Kontakt mit &quot;Freunden&quot; im Web 2.0" title="Kontakt mit &quot;Freunden&quot; im Web 2.0" /></span></span></p>

<p>Marlow´s Analyse hat zudem ergeben, dass weltweit 175 Millionen aktive Nutzer knapp drei Milliarden Minuten auf Facebook verbringen – das sind 102 Sekunden pro User pro Tag. Und durchschnittlich hat jeder Facebook User 120 Freunde. Das heißt, man benötigt maximal 0,85 Sekunden pro Freund und Tag, um Freundschaften zu „pflegen“. Respekt! Das ist wahre Freundschaft.</p>

<p>Robin Dunbar, ein englischer Psychologe, ermittelte 1993 die Dunbar-Zahl: 150. Das ist angeblich die maximale Anzahl an Freunden, mit denen wir eine enge und dauerhafte Freundschaften führen können. Heute liegt man mit 150 Freunden im Web 2.0 im unteren Mittelfeld. Viele Facebook-User haben eine vierstellige Freundesanzahl – von Followern auf Twitter ganz zu schweigen. Und auf Dauer sind diese Freundschaften 2.0 auch nicht unbedingt angelegt – da wird ein Freund so schnell wieder entfernt, wie die Anfrage angenommen wurde. Profile werden von „Freunden“ besucht, für die die Bezeichnung „ferner Bekannter“ schon ein Kompliment wäre. „Freunde“ verstauben wie alte Akten in den Freundeslisten. Und Fremde werden zu Freunden, obwohl man sie nicht einmal vom Hören-Sagen kennt.</p>

<p>Viele Social Media User werden sogar richtig unvorsichtig, was das Adden von neuen Freunden betrifft. Es wird einfach jede Freundschaftsanfrage angenommen, egal ob man ihn/sie kennt. Andere gehen aktiv auf Freundesfang und klicken sich wie verrückt durch fremde Profile – nur um die Anzahl der Freunde auf ein Maximum zu pushen. Und so passiert es dann, dass Fremde den vollen Einblick in die Privatsphäre erhalten (wenn man sein Profil nicht entsprechend abgeschirmt hat). Kein Wunder, dass bei dieser Leichtsinnigkeit Fakeprofile wie Pilze aus dem Boden schießen mit einer einzigen Absicht: empfindliche Daten zu stibitzen. Und dann ist das Geschrei groß, obwohl man doch selbst so sorglos mit seinen neuen „Freunden“ umgeht. Der Antiviren-Software-Hersteller Sophos hat getestet, wie unvorsichtig User mit ihren Profildaten umgehen:</p>

<p><a href="http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/freundschaft-2-0/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>

<p>Freunde &#8211; das waren einmal Menschen, mit denen ich durch dick und dünn gehen konnte/wollte. Ein Haufen verrückter Hühner, mit denen ich Spaß haben und über Insiderwitze lachen mochte. Und viele tröstende Schultern, wenns mal nicht so rosig aussah. Will ich jetzt mit meinen Facebook Freunden lachen, weinen oder Pferde stehlen? Ähm, nein. Na gut, vielleicht noch lachen, aber danach hört sich der Spaß auch schon wieder auf. Immer diese Selbstdarstellung. Im Zentrum steht oft nur noch das Ego und wie man es poliert bis es funkelt und glänzt. Keine freundschaftlichen Zweisamkeiten und gemeinsame Erlebnisse. Und das ist doch eigentlich das, was eine Freundschaft ausmacht oder ausgemacht hat.</p>

<p>Natürlich kann man „Freunde“ auf Social Media Plattformen noch in Listen einsortieren: „mag ich“, „mag ich vielleicht“, „mag ich gar nicht aber muss ich“. Aber, hallo?! <em>Freunde sortieren</em> – geht’s noch? Ich würde doch auch nicht zu einer Arbeitskollegin sagen: „Ach du, du bist übrigens auf Rang 14.329 meiner Freundesliste“. Da wär´ die Freundschaft auch schon wieder vorbei &#8230;</p>

<p>So wie sich die Bedeutung von Freundschaft durch Social Media verändert, so muss auch ein neuer Begriff her &#8211; wie wär´s mit „Kontakte“ oder „Leute“ – nicht mehr und nicht weniger. Oder aber – in Zeiten der Selbstdarstellung – vielleicht sogar „Publikum“? Was meint ihr?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/freundschaft-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Soziale Social-Media-User?!</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/soziale-social-media-user/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/soziale-social-media-user/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6764</guid>
		<description><![CDATA[Social Media – diese Bezeichnung lässt ja vieles hoffen: Medieninhalte von Menschen für Menschen, die nur so vor Nächstenliebe und Wohltätigkeit strotzen. Onlinejunkies, die auch im realen Leben kommunikativ und sozial sind. Einfach Leute, die online und offline gerne sozial interagieren und den Kontakt zu anderen Menschen aktiv suchen. Aber was steckt wirklich dahinter? Vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media – diese Bezeichnung lässt ja vieles hoffen: Medieninhalte von Menschen für Menschen, die nur so vor Nächstenliebe und Wohltätigkeit strotzen. Onlinejunkies, die auch im realen Leben kommunikativ und sozial sind. Einfach Leute, die online und offline gerne sozial interagieren und den Kontakt zu anderen Menschen aktiv suchen. Aber was steckt wirklich dahinter? Vielleicht ja auch graue Mäuse, die Scheu vor wahren Kontakten haben und sich lieber hinter einem perfekten Profilbild verstecken, um wenigstens ein bisschen sozialen Kontakt zu haben.</p>

<p>Die Frage ist: Wie sozial ist es, ständig und überall das Smartphone zu zücken, um noch schnell einen Tweet zu versenden? Oder der Freundin zu sagen „Du Schatz, ich komm etwas später. Muss noch meinen Blogartikel fertig schreiben.“ Würden Social-Media-User, die online Rettet-den-Regenwald-Gruppen beitreten oder zu sozialem Engagement aufrufen, auch einer alten Frau über die Straße helfen? Geben sie fremden Menschen auch so schnell die Hand wie sie auf den „Freundschaft anbieten“-Button klicken?</p>

<p><a href="http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/soziale-social-media-user/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>

<p>Eine <a href="http://www.adweek.com/aw/content_display/news/digital/e3i2be1f9566e4c124dc06f0929e258471e">amerikanische Studie </a>hat ergeben, dass Social-Media-User tatsächlich sozialer sind. 27,6 Prozent der amerikanischen Social-Media-Nutzer geben an, dass ihre Offline-Beziehungen durch Social-Media-Interaktion profitierten. Fast ein Drittel sagen, sie würden durch Social Media ermutigt, Dinge zu tun, die sie sich zuvor nicht trauten. So so. Daher kommt es also, dass man von den verrücktesten Menschen angesprochen wird und eindeutig zweideutige Angebote erhält. Ist das die Definition von sozial? Fremde Menschen als „Freunde“ zu „adden“, um sie dann mit Farm-Ville-Einladungen zu terrorisieren? Oder noch vor dem Traualtar und Sekunden vor dem Hochzeitskuss die Twittergemeinde von dem einschneidenden Erlebnis Hochzeit zu berichten? Hhmm&#8230;</p>

<p><a href="http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/soziale-social-media-user/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>

<p>Aber das sind ja zum Glück alles nur Extrembeispiele, oder?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/soziale-social-media-user/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kommunikative Kernschmelze – die Online-PR-GAUs 2009</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/online-pr/kommunikative-kernschmelze-online-pr-gaus-2009/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/online-pr/kommunikative-kernschmelze-online-pr-gaus-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Aufreger]]></category>
		<category><![CDATA[Domino´s Pizza]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Baade]]></category>
		<category><![CDATA[Jako]]></category>
		<category><![CDATA[Netiquette]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Gau]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Ryanair]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Policy]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6739</guid>
		<description><![CDATA[

Immer mehr Agenturen und Unternehmen erkennen die Zugkraft von Social Media Kanälen und investieren in die Umstrukturierung ihrer Kommunikationsabteilungen. Dennoch wird entweder noch viel zu häufig mit &#8220;klassischer Denke&#8221; oder fehlendem Feingefühl an die &#8220;neuen Kanäle&#8221; herangetreten oder das Web 2.0 und dessen Beschleunigungspotential werden immer noch unterschätzt.

So haben die Mitarbeiter von Ryanair wohl für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class='alignnone size-medium wp-image-6755'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/12/atompilz-470x352.jpg" width="470" height="279" alt="atompilz" title="atompilz" /></span></span></p>

<p>Immer mehr Agenturen und Unternehmen erkennen die Zugkraft von Social Media Kanälen und investieren in die Umstrukturierung ihrer Kommunikationsabteilungen. Dennoch wird entweder noch viel zu häufig mit &#8220;klassischer Denke&#8221; oder fehlendem Feingefühl an die &#8220;neuen Kanäle&#8221; herangetreten oder das Web 2.0 und dessen Beschleunigungspotential werden immer noch unterschätzt.</p>

<p>So haben die Mitarbeiter von Ryanair wohl für ein paar Momente vergessen, dass sie sich in der Öffentlichkeit bewegen als sie einen Blogger beschimpften, der auf einen Fehler beim Buchungsvorgang hinwies und diesen mit Screenshots belegt hatte. Ryanair mischte sich in die Diskussion und beschimpfte den Blogger als Lügner und Idiot. Wie gut, dass der Ryanair-Sprecher abschließend – sinngemäß übersetzt – mitteilte, dass es &#8220;nicht zur Firmenpolitik gehört, Zeit und Kraft für &#8220;idiot bloggers&#8221; zu verschwenden.&#8221; Bleibt nur zu hoffen, dass verfügbare &#8220;Zeit und Kraft&#8221; nach diesem Vorfall in eine Social Media Policy für die Mitarbeiter verwendet wurden.</p>

<p>Wenn die Mitarbeiter der amerikanischen Fastfoodkette Domino´s Pizza eine Social Media Policy gehabt hätten, dann hätten sie wahrscheinlich dreimal überlegt, ob sie wirklich einen Film auf Youtube hochladen, der dokumentiert, wie sie sich Käse in die Nase stopfen und dann auf der Pizza verteilen. Titel des Films: &#8220;In fünf Minuten liefern wir das aus, und jemand wird es essen.&#8221; Von den Klickraten des filmischen Leckerbissens können manche Werbefachleute nur träumen: Eine Millionen Abrufe innerhalb von drei Tagen.</p>

<p>Aber nicht nur bei den Mitarbeitern, selbst in höheren Firmenetagen können Nachhilfestunden in Web 2.0 Umgangsformen nicht schaden. Auch der Sportausrüster Jako hat erfahren, wie es sich anfühlt wenn Kommunikation außer Kontrolle gerät. Trotz Einsicht und Löschung des Artikels, der Streitgegenstand war, hat Jako den Blogger und Zeit-Redakteur <a href="http://www.trainer-baade.de/">Frank Baade</a> verklagt. Ob das die feine <span style="text-decoration: line-through;">englisch</span><span style="text-decoration: line-through;">e</span> deutsche Art ist oder nicht, kann diskutiert werden. Aber eine erneute Zahlungsaufforderung nach dem Erscheinen von Teilen des ursprünglichen Textes in einem unbekannten tschechischen Nachrichten-Aggregator ist eine äußerst bedenkenswerte Vorgehensweise. Auch in diesem Fall wurden in über 1.000 Twitter-Beiträgen und mehr als 100 Blogs das Vorgehen von Jako diskutiert. Bis die Diskussion schlussendlich in Artikeln auf Spiegel Online, sueddeutsche.de und handelsblatt.de die breite Masse erreichte. Wer jetzt nach &#8220;Jako&#8221; googelt erhält direkt nach dem Webauftritt des Unternehmens jede Menge negativer Ergebnisse angezeigt. Den ursprünglichen Blogeintrag haben übrigens nur ca. 400 Menschen gelesen.</p>

<p>Für Alle, die noch einmal auf einen Blick sehen möchten, was 2009 in den Social Media Bereichen der Kommunikationsabteilungen schief gelaufen ist, haben wir <a href="http://www.internetworld.de/Bildergalerien/Vermischtes/Web-2.0-Skandale">hier</a> eine kurze Zusammenfassung von Online-PR-Skandalen recherchiert. Seit gestern läuft die Abstimmung, wer der &#8220;<a href="http://www.internetworld.de/Menschen-Meinungen/Umfragen/Was-war-der-Web-2.0-Aufreger-des-Jahres">Web 2.0 Aufreger des Jahres war</a>&#8220;. Unsere <strong>Übersicht inklusive der Entwicklung der letzten Jahre</strong> könnt ihr euch <a title="webguerillas - Online-PR-GAUs - Overview (PDF, Stand: Oktober 2009)" href="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/12/webguerillas-Online-PR-GAUs-Overview.pdf">hier herunterladen</a> (Stand: Oktober 2009).</p>

<p>Mein Favorit, der bei der Umfrage derzeit leider noch ganz hinten rangiert, sind die Twitter-Meldungen bei den Landtagswahlen in Saarland, Sachsen und Thüringen, die bereits vor Schließung der Wahllokale detaillierte Hochrechnungen veröffentlichten. Über welchen PR-Skandal im Web 2.0 habt ihr in 2009 am heftigsten den Kopf  geschüttelt?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/online-pr/kommunikative-kernschmelze-online-pr-gaus-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social-Media-Dresscode?!</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/social-media-dresscode/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/social-media-dresscode/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 15:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Outfit]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Profilbild]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6730</guid>
		<description><![CDATA[

Vor allem auf Veranstaltungen fällt immer wieder auf, wie unterschiedlich sich die Werbe- und Kommunikationsbranche kleidet. Da stehen Anzugträger im feinen Zwirn stockgerade am Fenster und schnappen nach frischer Luft, da relaxen Sneaker, T-Shirt und Bluejeans auf den Stühlen, da nippen mehr oder weniger zierliche Damen im Minirock, Bluse und Perlenkette an einem Glas stillen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class='alignnone'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/12/pinnwand-470x191.png" width="470" height="191" alt="Profilbilder" title="Profilbilder" /></span></span></p>

<p>Vor allem auf Veranstaltungen fällt immer wieder auf, wie unterschiedlich sich die Werbe- und Kommunikationsbranche kleidet. Da stehen Anzugträger im feinen Zwirn stockgerade am Fenster und schnappen nach frischer Luft, da relaxen Sneaker, T-Shirt und Bluejeans auf den Stühlen, da nippen mehr oder weniger zierliche Damen im Minirock, Bluse und Perlenkette an einem Glas stillen Mineralwasser. Und wieder andere gehen mit weit aufgeknöpften Hemden und Halstüchern auf Frauenjagd oder kommen gerade frisch eingekleidet von Mami überpünktlich zum Vortrag, um ja einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Dresscode – was ist das bitte? Die Freiheit des Web 2.0 kennt einfach keine Grenzen – auch nicht wenn es um Stilfragen geht. Auffallen hat oberste Priorität – in allen Lebenslagen.</p>

<p>Die Selbstdarstellungsvielfalt spiegelt sich auch wunderbar in Social Media wieder. Neben Statusmitteilungen über Twitter und Co á la „Komme gerade vom Joggen – puh! Jetzt noch Abendessen mit Pia – lecker!“, lassen auch Profilbilder so einiges erahnen. So springen einem beispielsweise auf Facebook komische Fotos entgegen: Grinsende Partylöwen mit dem ultimativen Perl-Weiß-Lächeln, idyllische Landschaftsfotos einer heilen Welt, Tiere in den merkwürdigsten Haltungen und Maskierungen, gelbe Comicfiguren und klassische Bewerbungsfotos. Jedem das seine – auch hier kein Dresscode. Es lebe die Freiheit. Social Media macht´s möglich – nicht nur online!</p>

<p>Welche Tipps habt ihr für das perfekte digitale Outfit?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/social-media-dresscode/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausflug in den &#8220;Digitalen Graben&#8221;</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/ausflug-digitaler-graben-digital-natives-immigrants-gesellschaft/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/ausflug-digitaler-graben-digital-natives-immigrants-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 08:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jo Wedenigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Immigrants]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Natives]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Graben]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliche Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Prensky]]></category>
		<category><![CDATA[trend]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6711</guid>
		<description><![CDATA[

Bei den Glockenbachgesprächen zum Thema &#8220;Terraforming the internet&#8221; stellte man sich jüngst die Frage, welche Auswirkungen die sozialen Medien auf uns und unser Kommunikationsverhalten haben. Im Publikum zeigte sich – nach der Eröffnungsfrage &#8220;Weiß eigentlich jemand NICHT was Social Media ist?&#8221; – deutlich der so genannte &#8220;Digitale Graben&#8221; zwischen &#8220;Digital Natives&#8221; und &#8221;Digital Immigrants&#8221; (zwei Begriffe, die bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class='alignnone size-full wp-image-6714'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/11/Geirangerfjord@Per_Eide_FjordNorway.jpg" width="470" height="260" alt="Der Digitale Graben" title="Der Digitale Graben" /></span></span></p>

<p>Bei den <a title="Glockenbach Gespräch auf Facebook" href="http://www.facebook.com/event.php?eid=293859795050">Glockenbachgesprächen zum Thema &#8220;Terraforming the internet&#8221;</a> stellte man sich jüngst die Frage, welche Auswirkungen die sozialen Medien auf uns und unser Kommunikationsverhalten haben. Im Publikum zeigte sich – nach der Eröffnungsfrage &#8220;Weiß eigentlich jemand NICHT was Social Media ist?&#8221; – deutlich der so genannte <em>&#8220;Digitale Graben&#8221;</em> zwischen <em><a title="Digital Natives auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native">&#8220;Digital Natives&#8221;</a></em> und &#8221;Digital Immigrants&#8221; (zwei Begriffe, die <a title="Digital Natives, Digital Immigrants by Marc Prensky" href="http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf">bereits 2001 von Marc Prensky</a> <em>geseedet</em> wurden). Das Podium staunte nicht schlecht, ob der zahlreichen sich in die Höhe streckenden Hände. Es wurde viel an den Steilhängen der &#8220;künstlichen Identitäten&#8221; diskutiert, um dann schließlich gemeinsam den Abstieg zur Talsohle des Grabens, dem Begriff der Freundschaft und dem Wert eines Freundes auf Facebook im Vergleich zu einem &#8220;echten&#8221; Freund, zu wagen. Und während man den &#8220;Digital Immigrants&#8221; – welche deutlich in der Überzahl waren – so zu hörte, kam einem dann doch oft der Gedanke: Gibt es Menschen denen sich Social Media und User Generated Content nie wirklich offenbaren werden, weil sie – und diese Verkürzung sei hier gestattet – zu alt dafür sind? Alles also eigentlich nur eine Frage des Alters?</p>

<p><strong>Eher eine Frage des Blickwinkels. <span style="font-weight: normal;">Denn entweder ist die aktuelle Veränderung des Internets Auslöser einer weitreichenden gesellschaftlichen Veränderung oder aber – und diese Frage ist eigentlich die interessante – das Internet folgt einem sozialen Trend der schon lange vor <em>WWW</em> und <em>E-Mail</em> begonnen hat. Handelt es sich daher wirklich um einen digitaler Graben oder nicht viel mehr um eine gesellschaftliche Verwerfung, die von <em>American Idol</em> über <em>BigBrother</em> bis hin zu <em>Deutschland sucht den Superstar</em> oszilliert und letztlich ihren Höhepunkt in den aktuellen Entwicklungen rund um Social Media findet?</span></strong></p>

<p><strong>Fragen über Fragen. <span style="font-weight: normal;">Und so wenig Antworten. Und dabei fing alles so harmlos an, als Anfang der 1980er drei kleine Buchstaben sich daran machten, die Welt zu verändern: <em>MTV</em>. Plötzlich gab es eine Plattform, zunächst nur für bereits arrivierte Stars und Sternchen, später jedoch auch immer mehr für den klassischen Normalo. Jedem seine <em>&#8220;60 seconds of fame&#8221;</em> – ein Anspruch dem auch seit Ende der 1990er Reality-TV Formate wie <em>BigBrother</em> geschuldet waren. War man zunächst noch sicher, dass sich diese Form der Unterhaltung nicht wirklich durchsetzen würde, muss man hier – nach der mittlerweile achten Staffel von <em>Popstars </em>– unumwunden zugeben, dass der Wunsch nach Selbstverwirklichung und die <a title="Selbstdarstellungssucht - Blog von Veronika Dräxler" href="http://selbstdarstellungssucht.de">Sucht nach Selbstdarstellung</a> Oberhand gewonnen haben. Sozialer Status durch <span style="text-decoration: line-through;">mediale</span> soziale Relevanz sozusagen.</span></strong></p>

<p><strong>Das &#8220;Gefällt mir&#8221;-Prinzip. <span style="font-weight: normal;">In genau in diese Kerbe schlagen Social Media Plattformen: Hier kannst du dich ausleben. Hier kannst du sein, wer du sein willst. Und noch besser: du kannst dies auch allen deinen Freunden offenbaren. Jahrzehntelang wurde uns also eingetrichtert: Verwirkliche dich, schnapp dir deinen Ruhm und greif nach den Sternen. Plattformen wie Facebook, YouTube, Twitter und andere bieten diese Möglichkeit praktisch jedem von uns und verteilen Relevanz und Bedeutung quasi-demokratisch nach dem <em>&#8220;Gefällt mir&#8221;-Prinzip</em>. Während man früher zumindest ein Mindestmaß an Talent oder Inspiration mitbringen musste, um relevant zu werden, ist in einem Social Network prinzipiell mal jeder relevant. Sogar die Beschreibung deines Mittagessens wird durch die sehr einfache Kommunikationsmechanik (schreiben, veröffentlichen, zurücklehnen) mit einem Null-Aufwand zum Ausdruck deiner gesellschaftlichen Relevanz und führt zu einer – zumindest gefühlten und virtuellen – Steigerung deines sozialen Status.</span></strong></p>

<p>Hierin, in diesem beinahe zufälligen Aufeinandertreffen von technologischer Potenz und sozialem Drang zur Selbstdarstellung liegt der wahre Grund für den Erfolg von Social Media begründet. Die damit einhergehenden Veränderungen und ihre Auswirkungen – seien sie nun unangenehm (z.B. für Verlage und Medienhäuser), interessant (für Diskussionrunden in einem Münchner Bürgerhaus) oder einfach nur global präsent (für uns alle) – sind damit zu einem sich selbst erhaltenden Prozess geworden. Gefüttert von unseren Egos und getrieben von Technologie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/ausflug-digitaler-graben-digital-natives-immigrants-gesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Testen mit Genuss</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/wom/jacobs-kroenung-genuss-tester/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/wom/jacobs-kroenung-genuss-tester/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Word-of-Mouth]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss-Tester]]></category>
		<category><![CDATA[Jacobs]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Krönung]]></category>
		<category><![CDATA[Latte Macchiato]]></category>
		<category><![CDATA[word-of-mouth]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6688</guid>
		<description><![CDATA[

Der perfekte Latte Macchiato schmeckt nicht nur nach Urlaub und Entspannung, sondern muss auch optisch bestechen. Drei deutlich sichtbare und voneinander getrennte Genuss-Schichten müssen es schon sein.

In den letzten Wochen haben wir Tester für den &#8220;Latte Macchiato&#8221; von Jacobs Krönung gesucht. Das Feedback auf den Aufruf war enorm: Über 21.000 Bewerbungen sind bei uns eingegangen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class='alignleft size-full wp-image-6699'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/11/Latte_Glas2.jpg" width="190" height="319" alt="Latte_Glas" title="Latte_Glas" /></span></span></p>

<p>Der perfekte Latte Macchiato schmeckt nicht nur nach Urlaub und Entspannung, sondern muss auch optisch bestechen. Drei deutlich sichtbare und voneinander getrennte Genuss-Schichten müssen es schon sein.</p>

<p>In den letzten Wochen haben wir Tester für den &#8220;Latte Macchiato&#8221; von Jacobs Krönung gesucht. Das Feedback auf den Aufruf war enorm: Über 21.000 Bewerbungen sind bei uns eingegangen. Davon haben wir 1.000 Testpersonen ausgewählt.</p>

<p>Diese werden den Latte Macchiato in den kommenden zwei Wochen auf Herz und Nieren prüfen: Zubereitung, Geschmack und Aussehen sind nur einige von vielen Kriterien, die jeden Tag aufs Neue probiert und bewertet werden. Die Testergebnisse und Kommentare werden auf dem <a href="http://www.genusstester.com">Projektblog</a> festgehalten, der jetzt – schon zu Projektbeginn –äußerst stark frequentiert ist. Begleitet wird das Projekt auf der <a href="http://www.facebook.com/LatteMacchiatoFans?v=photos#/LatteMacchiatoFans?v=wall">Facebook-Fanpage</a>, die innerhalb kürzester Zeit auf über 500 Fans angewachsen ist, mit Informationen, Quizzes, Kommentaren und Hilfestellungen zu allen Fragen rund um Latte Macchiato.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/wom/jacobs-kroenung-genuss-tester/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und wir bezahlen doch!</title>
		<link>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/und-wir-bezahlen-doch-paid-content-premium-services/</link>
		<comments>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/und-wir-bezahlen-doch-paid-content-premium-services/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 05:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jo Wedenigg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlservices]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenlose Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebswege]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brainwash.webguerillas.de/?p=6655</guid>
		<description><![CDATA[

Wer kennt sie nicht, die lustigen Ketten-Mails die uns suggerieren, dass ohne unsere aktive Mithilfe beim Spammen, die Betreiber von Social Networks oder Communities leider, leider gezwungen sind für ihre Dienste Geld zu kassieren?

Hallo,
Das Team von MeinBook hat lange gekämpft, aber wenn wir nicht alle mithelfen, wird MeinBook ab 1.1.2010 kostenpflichtig. Leite diese Nachricht daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class='alignnone size-full wp-image-6663'><span class='img-wrapper'><img src="http://brainwash.webguerillas.de/wp-content/uploads/2009/11/Zero-Dollars.jpg" width="470" height="197" alt="Zero Dollars" title="Zero Dollars" /></span></span></p>

<p>Wer kennt sie nicht, die lustigen Ketten-Mails die uns suggerieren, dass ohne unsere aktive Mithilfe <span style="text-decoration: line-through;">beim Spammen</span>, die Betreiber von Social Networks oder Communities leider, leider gezwungen sind für ihre Dienste Geld zu kassieren?</p>

<blockquote>Hallo,
Das Team von MeinBook hat lange gekämpft, aber wenn wir nicht alle mithelfen, wird MeinBook ab 1.1.2010 kostenpflichtig. Leite diese Nachricht daher an möglichst viele deiner Freunde weiter, damit wir auch nach dem 1.1. MeinBook kostenlos nutzen können.
Liebe Grüße
Lieschen Müller</blockquote>

<p>Man stelle sich vor: <em>Facebook</em>, <em>MySpace</em> und Co. würden von ihren Usern – von <strong><em>uns</em></strong> – Geld verlangen. Moneten. <strong><em>Richtige Penunzen! </em></strong>Die meisten Opfer solcher Kettenbriefe verfahren damit sicher richtig und schieben die Nachricht zielgerichtet in Richtung Papierkorb. Einigen gibt das jedoch zu denken. Warum sind Social Networks – von manchen, durchaus erfolgreichen Ausnahmen (wie z.B. <em>Xing</em>) mal abgesehen – eigentlich kostenlos?</p>

<p>Nun, sie sind nur kostenlos für ihre User. Unternehmen die sich dieser Kanäle bedienen wollen, müssen durchaus in ihre Taschen greifen und für Werbung in allen ihren Formen zahlen. Keine Regel ohne Ausnahme. Und so stellt sich schon länger die Frage (beispielsweise im Rahmen der <a title="Medientage München 2009 - Social Networks &amp; Communities: Boom ohne Geschäftsmodell" href="http://www.medientage.de/kongress/programm/programmdetail.html?panel=406">kürzlich in München abgehaltenen Medientage</a>), wie man auch bei den Usern mal ordentlich in die Tasche langen und sich so noch einen weiteren Geldzufluss erschließen könnte. Worüber wurde nicht alles diskutiert: Freemium Modelle, Abos, virtuelle Güter und Geschenke, etc. pp.</p>

<p><strong>Das kommt einem doch alles sehr bekannt vor.</strong></p>

<p>Verlage und Publizisten auf dem gesamten Planeten plagen sich seit mittlerweile fast einem Jahrzehnt mit der Tatsache, dass ihnen ihre traditionellen Geschäftsmodelle nicht mehr länger die Kassen voll spülen wollen. Eine <a title="FTD.de: Bezahlen Sie für diesen Inhalt?" href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:zukunft-der-zeitung-bezahlen-sie-fuer-diesen-inhalt/50032625.html">interessante Analyse dieser Misere liefert aktuell die FTD</a>. Verlage haben viele Jahre an allen Ecken und Enden des publizistischen Produktionsbetriebs mitverdient: von der Produktion des bedruckten Papiers, über die zahlungswilligen Leser, bis hin zur Vermarktung von Anzeigenflächen an mehr oder weniger motivierte Unternehmen. Doch sie fußen ihr Geschäftsmodell auf einem fatalen Trugschluss. Nämlich dem, dass die Leser vermeintlich auch für die Produktion des Contents zahlen. Das tun sie nämlich nicht. Haben sie auch nie.</p>

<p>Social Networks und Communities – Social Media Plattformen im Allgemeinen – sind hier im Vorteil: ihr Geschäftsmodell hat sich nie wirklich um die Zahlungen durch User gekümmert. Diese stellen einen angenehmen Nebeneffekt dar, werden jedoch die Einnahmen aus dem Verkauf von Werbung auf kurz oder lang kaum ersetzen können. Denn bei Social Media unterliegen <strong><em>wir</em></strong> – die User und Benutzer – einem grundlegenden Irrtum.</p>

<p><strong>Wirklich kostenlos?</strong></p>

<p>Ohne es zu merken zahlen wir alle – vom Moment des ersten Logins, bis zum Löschen eines Profils – unbemerkt für die Nutzung dieser Services. Zugegeben, wir bezahlen nicht mit Geld. Wir bezahlen mit etwas viel wertvollerem: mit unserem Privatleben. Je mehr Privatsphäre geteilt wird, um so effektiver funktioniert ein Social Network. Jede zusätzliche Möglichkeit zum Teilen von Gedankenfetzen, Inhalten und Privatem entspricht am ehesten einer weiteren Konsumverlockung. Hören wir auf uns wie verrückt über alles und mit jedem auszutauschen, entziehen wir damit dem Social Media Bereich auch seine Existenzberechtigung. Nun sind wir alle Egomane genug, um dies nicht zuzulassen. Daher wird Facebook nie kostenpflichtig werden. Es ist bereits kostenpflichtig: <strong><em>Es kostet uns unser Privatleben.</em></strong></p>

<p>Anstatt weiterhin dem Fiebertraum von &#8220;Paid Content&#8221; atemlos hinterherzulaufen, sollten sich klassische Medienhäuser also Gedanken darüber machen, was sie vom Modell &#8220;Social Media&#8221; lernen können. Einen Vorschlag hält – es geschehen noch Zeichen und Wunder – sogar die FTD selbst bereit: Verlage sollten das Geschäft mit neuen Verbreitungswegen (beispielsweise E-Paper, E-Book-Reader, etc.) nicht kampflos Unternehmen wie Apple, Sony oder Amazon überlassen. Denn wer das Medium (das wirkliche, physische und tangible Medium) kontrolliert, kontrolliert auch die Einnahmen. Auch hier haben Social Networks bewusst oder unbewusst bereits einen richtigen Schritt getan. Sie sind zum legitimen Kanal für alle Arten digital verfügbarer Kommunikation geworden.</p>

<p>Sind klassische und soziale Medien also gar nicht so weit voneinander entfernt, wie allgemein vermutet wird? Hat das Leid der einen, mit dem Erfolg der anderen zu tun, und könnte die gedeihliche Entwicklung dieser auch von Nutzen für das Überleben jener sein? Für beide Seiten liegen im Erkennen dieses Zusammenhangs noch viele ungenutzte Potenziale verborgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.brainwash.webguerillas.de/social-media/und-wir-bezahlen-doch-paid-content-premium-services/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
